Tag: Januar
Zitat
„Das Rotkehlchen erinnert uns daran, dass selbst ein kleines Herz genug Wärme tragen kann, um den Winter zu überstehen.“


Ich freue mich immer sehr wenn das Rotkehlchen zu Besuch auf meinem Balkon ist. Dazu die ersten Tulpen, als Übergangsblumen und ersten Frühlingsboten im Januar.
Das Rotkehlchen ist ein kleiner Singvogel mit rundem Körper, feinen Beinen und dem charakteristischen rot-orangenen Brustfleck. Es gehört zu den vertrautesten Gartenvögeln in Europa und ist etwa so groß wie eine Hand.
Wie lebt es?
Rotkehlchen sind meist Einzelgänger
und sehr revierbewusst. Besonders
die Männchen verteidigen ihr Gebiet energisch – auch im Winter. Viele bleiben
das ganze Jahr über hier, andere ziehen nur kurze Strecken weiter. Auffällig
ist ihre geringe Scheu: Sie kommen
Menschen oft erstaunlich nahe, besonders im Garten oder beim Umgraben der Erde.
Wo hält es
sich auf?
Am liebsten lebt das Rotkehlchen in Gärten,
Hecken, Wäldern, Parks und Waldrändern. Es hält sich häufig bodennah auf, hüpft zwischen Laub und
Sträuchern und sitzt gern auf niedrigen Ästen oder Zäunen.
Was frisst
es?
Rotkehlchen sind Insektenfresser,
besonders im Frühling und Sommer:
Im Herbst und Winter ergänzen sie ihren Speiseplan mit:
Darum sieht man sie oft in der Nähe von Menschen – dort finden sie leichter Nahrung.
Wie
klingt es?
Sein Gesang ist klar, perlend und
melodisch, oft schon sehr früh am Morgen oder in der Dämmerung zu
hören. Selbst im Winter singt das Rotkehlchen – leise, aber beharrlich.
Ein kleiner Vogel also, robust und zart zugleich, nah am Menschen und fest verwurzelt im Alltag der Natur
Das Rotkehlchen – ein Bote zwischen den Welten (poetisch - spirituell betrachtet)
Es kommt leise.
Nicht mit Flügelschlag und Getöse, sondern mit diesem einen Blick, der etwas in
uns anhält.
Das Rotkehlchen setzt sich in unsere Nähe, als wüsste es genau, dass wir gerade
zuhören können.
Sein rotes Brustgefieder leuchtet wie eine
kleine Flamme im Grau des Alltags – warm, wach, lebendig.
Ein Herzvogel, sagt man. Einer, der nicht flieht, sondern bleibt.
Während andere ziehen, hält das Rotkehlchen aus. Es vertraut. Es erinnert.
Viele Menschen spüren beim Anblick des
Rotkehlchens Trost.
Als würde jemand sagen: Du bist nicht allein.
Schau, ich bin da.
Vielleicht ist es genau das, was diesen kleinen Vogel so besonders macht:
Er trägt Nähe in sich. Und Mut. Und die stille Gewissheit, dass Neubeginn oft
ganz unspektakulär beginnt – auf einem Ast, im Garten, direkt vor uns.
Wenn das Rotkehlchen erscheint, lohnt es sich,
einen Moment still zu werden.
Nicht zu suchen, nicht zu deuten.
Einfach zu fühlen, was gerade da ist.
Manchmal reicht das schon, um das Herz ein wenig leichter zu machen.
Rotes Herz im Grau,
ein Blick, der mich berührt und hält –
Frühling atmet leise.
Haiku~ Liz
verlinkt mit "Marius" :
Marius Nature Thursday N#18 / 2026
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Liz 11.01.2022, 18.17 | (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL